Der LK Sozialwissenschaften bei „Hart aber Fair“ Letztlich ging alles doch ganz schnell. Am 17.02. war der LK Sozialwissenschaften Q1 zu Gast beim Polittalk „Hart aber Fair“. Das Thema der Sendung war „Welt im Klimawandel: Wieviel können wir selbst tun?“ Voller Vorfreude und Aufregung machten wir uns vom Kölner Hauptbahnhof auf den Weg zu den WDR-Studios. Vor Ort angekommen wurden wir von der Gästebetreuerin auch noch zur After-Show-Party eingeladen. Aber dazu später mehr. Im Studio angekommen mussten wir uns in zwei Gruppen aufteilen. Nach einem kurzen Warm up durch den Moderator Frank Plasberg wurden die Diskutanten begrüßt. Neben der Präsidentin des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft Marie-Luise Wolff, dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen, Er will die Stadt Tübingen bis 2050 CO2-neutral machen) und dem Bundestagsabgeordneten Alexander Graf Lambsdorff hinterließ vor allem die Ex TV-Moderatorin Janine Steeger bei den SchülerInnen bleibenden Eindruck. Schwanger saß sie 2011 auf der Couch und hat bei den TV-Bildern von Fukushima beschlossen, ihr Leben radikal zu ändern. Dies beeindruckte selbst den FDP-Politiker Graf Lambsdorff, doch gefiel ihm besonders an Steeger, dass sie nicht missionieren wolle. Letztlich solle jeder Mensch frei entscheiden, wie er handelt. Die beiden Professoren in der Runde, der Klimaforscher Mojib Latif und Michael Braungart von der Uni Lüneburg, belebten die Diskussion mit interessanten Denkansätzen. Braungart ist der Meinung, dass ein bisschen Verzicht eines jeden Bürgers gar nix bringt. Das wäre so „als würde man sein Kind nur zwei Mal schlagen anstatt fünf Mal.“ Er vertraut auf das sogenannte Crade to Cradle (dt. von Wiege zu Wiege) Prinzip. Dies beeindruckte viele ZuschauerInnen, es gab aber auch Skepsis. „Warum solle man umweltbewusst handeln, wenn es im Endeffekt gar nix bringen würde?“ lautete eine kritische Frage eines Zuschauers via Facebook. Nach der Sendung wurden den SchülerInnen mehrere Fotos ihrer MitschülerInnen gesendet. Wir waren tatsächlich im Fernseher zu sehen. So viel Zeit blieb uns aber gar nicht, da es ja noch zur After-Show-Party ging. Dort angekommen stellten wir fest, dass wir die einzigen Zuschauer waren, die eingeladen waren. Bei Lachshäppchen und Kaltgetränken kamen wir unter anderem mit Boris Palmer und dem Redaktionsleiter ins Gespräch. Die absoluten Highlights waren aber die atemberaubende Dachterrasse (Das nicht so streng auferlegte Handyverbot wurde hier für den ein oder anderen Schnapsschuss natürlich umgangen 😉) und der kurze Plausch mit dem Moderator Frank Plasberg. Dieser musste zunächst eingestehen, dass er nicht wisse, wo Finkenberg liegt. Zoe fragte ihn noch, ob es ihn nicht störe, dass die Gäste ihn und sich gegenseitig immer unterbrechen. Er meinte, dass dies Teil einer lebhaften Debatte sei und es ihn nicht wirklich störe. Nach einem Erinnerungsfoto mit Plasberg ging es dann gegen 23.00 Uhr wieder Richtung Porz. In Erinnerung blieb ein ereignisreicher, spannender Abend, den wir auf jeden Fall in Erinnerung behalten werden. (Martin Beger)

Sturmwarnung in Köln:

Am Montag bleiben alle städtischen Schulen und Kitas in Köln geschlossen.

Dies ist eine offizielle Information der Stadt Köln und gilt somit auch für die Lise-Meitner-Gesamtschule.

 

 

 

An die Schulleitungen aller Kölner Schulen

 

Bitte bereiten Sie sich auf die Wetterlage vor, um bei Bedarf kurzfristig reagieren zu können. Da die Sturmwarnung die Zeit von voraussichtlich Sonntagnachmittag bis Montagvormittag betrifft, kann es zu Schwierigkeiten kommen, die Schulen rechtzeitig zu informieren. Ich bitte Sie daher die Eltern zu informieren, dass sie vor Aufnahme des Schulweges am Montagmorgen selbst entscheiden, ob die Witterung den Weg zur Schule gefahrlos zulässt oder nicht. Bitte beachten Sie die entsprechenden Meldungen in Rundfunk und Medien. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Nacht vom Sonntag bis Montag eine Unwetterwarnung herausgegeben. Es wird ein Orkan mit Böen bis zur Windstärke 12 erwartet.

 

Die Gebäudewirtschaft und die Bürgerämter werden die Schulhausmeister hierüber informieren, damit die Schulgebäude rechtzeitig vor Sturmschäden gesichert werden können.

 

Hier die entsprechenden Infos des MSB:

 

Wer entscheidet, ob die Kinder und Jugendlichen zur Schule müssen oder nicht?

 

Bei extremen Witterungsverhältnissen entscheiden die Eltern selbst, ob der Weg zur Schule zumutbar ist, und informieren die Schule unverzüglich darüber, dass ihr Kind am betreffenden Tag insofern am Unterricht nicht teilnehmen wird (vgl. Zf. 2.1 des Runderlasses des Kultusministeriums vom 29.05.2015 – BASS 12-52 Nr. 1).

 

Wer entscheidet über eine Schulschließung wegen extremer Witterungsverhältnisse?

 

Die Entscheidung über eine Schließung der Schule wegen extremer Witterungsverhältnisse liegt im Verantwortungsbereich des jeweiligen Schulträgers, der für die Sicherheit der Schulgebäude und des Schulgeländes verantwortlich ist. Außerdem ist er für die Schülerbeförderung zuständig. Bei seiner Entscheidung hat der Schulträger – unter Einbeziehung der Schulleitung – die konkrete örtliche Situation zu berücksichtigen und eine Abwägung der Gesamtumstände vorzunehmen. Dabei sind neben der Sicherheit des Schulgebäudes und des Schulgeländes auch Fragen der Schülerbeförderung, die Vermeidung von Unterrichtsausfall und der bestehende Betreuungsbedarf insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler in den Blick zu nehmen.

Sofern die Schulleitung aufgrund extremer Witterungsbedingungen im Laufe des Tages den Unterricht vorzeitig beendet, sind die Schülerinnen und Schüler im Schulgebäude weiterhin so lange zu betreuen, bis für alle Schülerinnen und Schüler ein gefahrloser Heimweg gewährleistet werden kann. Dabei ist insbesondere  zu berücksichtigen, ob Schulbusse und der ÖPNV fahren bzw. ob die Eltern ihre Kinder abholen können.

Die Witterungsverhältnisse können zudem von Ort zu Ort sehr verschieden sein und demzufolge unterschiedliche Gefährdungssituationen mit sich bringen. Zudem können die Verkehrsverhältnisse uneinheitlich sein: Bei größeren Einzugsbereichen der Schulen können einige Schülerinnen und Schüler problemlos die Schule erreichen, während andere damit Schwierigkeiten haben. Es wäre aber unverhältnismäßig, wenn beispielsweise bei partiellen Schulwegproblemen der gesamte Unterricht der Schule ausfällt und diejenigen, die die Schule erreichen, nicht unterrichtet, sondern lediglich betreut oder beaufsichtigt würden. Dass bei schwierigen Verkehrsverhältnissen Klassen zeitweise nur mit wenigen Schülerinnen und Schüler besetzt sein können, rechtfertigt insbesondere mit Blick auf die Schulpflicht und dem damit verbundenen Recht des einzelnen Kindes auf schulische Bildung keine Einstellung des Unterrichtsbetriebs.

Damit Schulträger bzw. Schulleitungen eine möglichst gesicherte Entscheidung über das Ob und Wann einer Schulschließung oder einer vorzeitigen Beendigung des Unterrichts treffen können, ist die Gefährdungseinschätzung der für Gefahrenabwehr zuständigen Behörden (Polizei, Feuerwehr) einzuholen. Zudem sollen die Informationen des Deutschen Wetterdienstes hinzugezogen werden. Auch die Bezirksregierungen stehen den Schulleitungen und Schulträgern für entsprechende Anfragen zur Verfügung.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Schulleitung der Lise-Meitner-Gesamtschule

Termine und Verfahren zur Anmeldung der neuen 5er und zur EF der Oberstufe

Im vergangenen Schuljahr initiierte der Fachschaft Sozialwissenschaften erstmals die EU-
Fahrt der Jahrgangsstufe 13 nach Brüssel. Diese politische Bildungsfahrt ist nun im Jahresplan
des Abiturjahrgangs fest etabliert und soll den Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit
geben die Europäische Union vor Ort besser kennenzulernen und Themen aus dem
Unterricht auch in der Praxis erleben zu können. Im Jahrgang 13 wird die Unterrichtsreihe zur
Europäischen Union nicht nur im SoWi Leistungs- und Grundkurs durchgeführt, sondern auch
in den verpflichtenden Zusatzkursen, so dass alle Schülerinnen und Schüler gut auf die Fahrt
vorbereitet sind.
Am vergangenen Montag ging es früh morgens für über 70 Lernende des 13. Jahrgangs mit
den SoWi-Lehrkräften Frau Faust, Herr Beger und Herr Schuppert per Bus in die belgische
Hauptstadt, die gleichzeitig auch der Hauptsitz für den Großteil der EU-Institutionen ist. Nach
einer recht kurzweiliger Fahrt kam die Reisegruppe der LMG sehr pünktlich im europäischen
Viertel an und für alle gab es dann zunächst einmal genug Zeit die Umgebung des EU-
Parlaments zu erkunden. Anschließend trafen wir uns vor dem
House of European History,welches wir in zwei Gruppen erkundeten. Hervorzuheben ist der schöne
Aufbau der Ausstellung, die die Meilensteine der Geschichte der Europäischen Vereinigung auf
insgesamt sechs Etagen darstellt und mit Hilfe von Tablets und einem Fragenkatalog
eigenständig erkundet werden kann. Viele Unterrichtsinhalte aus dem politikgeschichtlichen
Bereich, aber auch der überraschend selbstkritische Umgang mit der seit Jahren
andauernden Flüchtlingskrise konnten mit digitaler Unterstützung begutachtet werden.
Nach einer Kaffeepause im Anschluss stand der Besuch des Europäischen Parlaments und das
Treffen mit dem Parlamentsabgeordneten der EVP Herrn Axel Voss an, der als CDU-Mitglied
aktuell für die Region Mittelrhein im Parlament sitzt. Er erlangte in den letzten zwei bis drei
Jahren für einen EU-Politiker nicht nur deutschlandweit eine größere Bekanntheit, da er sich
mit dem großen Thema der Digitalisierung beschäftigt und rund um die Artikel 13 und 17
federführend in Brüssel arbeitet. Nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle am Eingang
und einer Begrüßung im Foyer, hatten die Schülerinnen und Schüler eine Stunde lang Zeit in
einem Sitzungssaal mit Herrn Voss ausführlich über aktuelle EU-Themen zu diskutieren.
Dabei standen für die Schülerschaft als junge Generation natürlich die beiden oben
genannten Artikel im Mittelpunkt. Herr Voss konnte sehr ausführlich erklären, warum eine
Reform und eine europaweite Regelung zum Thema Urheberrecht in Zeiten der
Digitalisierung so dringend notwendig war. Unsere Lernenden hatten sehr viele Fragen und
Anmerkungen zu diesem kritischen Thema, welches in der Online-Welt auch durchaus
konkrete Drohungen gegen Herrn Voss zur Folge hatte. In diesem Zusammenhang ist es auch
sehr wichtig, dass jungen Menschen die Möglichkeit gegeben wird auch mal vor Ort mit
einem verantwortlichen Politiker die kontroversen Argumente zu diskutieren und Politik
somit auch real zu erleben.
Nach einem abschließenden Gruppenfoto mit Herrn Voss konnten wir uns noch im Parlament
umsehen, den an diesem Tag nicht genutzten riesigen Plenarsaal besichtigen und am frühen
Abend ging es für uns dann per Bus zurück zur LMG nach Porz.
Marius Schuppert, Fachgruppe Sozialwissenschaften

Abschlussperformance Donnerstag, 23.01.20 um 18 Uhr im Rathausaal Porz

Donnerstag, 16.01.2020 um 18:00 Uhr

Trotz einer ungeplanten Verschiebung um einen Tag hat am letzten Donnerstag vor den Weihnachtsferien zum fünften Mal das bereits fast traditionelle Schulkonzert LMGroove stattgefunden.
Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt und die Zuhörer bekamen ein weitreichendes und abwechslungsreiches Programm präsentiert. Sowohl moderne als auch klassische Stücke wurden dem Publikum geboten, immer in unterschiedlicher Darbietung. Es gab mehrere instrumental begleitete Solo Auftritte von Sängeri*nnen, einzelne Klavierstücke, der Chor einer sechsten Klasse sowie Auftritte mehrerer unterschiedlich besetzter Schülercombos. Zum Höhepunkt des Abends zählten sicherlich der Lehrerchor, die Schülerband, welche sich an das legendäre Hey Joe wagte sowie die Abschlussperformance der Lehrerband, welche den Abend mit zwei groovigen Songs abrundete. Wir freuen uns jetzt bereits auf die kommende Ausgabe von LMGroove 2020.
Wir danken allen Besuchern und Beteiligten sowie der für die Bewirtung verantwortlichen Schülerfirma Ökotec nochmals ganz herzlich für das Gelingen dieses grandiosen Abends.

 

 

Liebe Freunde, Förderer, Eltern, Lehrer und Angestellte der Lise-Meitner-Gesamtschule, wir wünschen der ganzen Schulgemeinde ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.