Der Englisch-Grundkurs des Jahrgangs 10 von Frau Abeck besuchte Anfang Februar das englischsprachige Theater im Bürgerhaus Kalk.
Neben der Fachlehrerin begleitete außerdem Herr Schaffert als Tutor einer Klasse des Jahrgangs den Ausflug. Zwei englische MuttersprachlerInnen vom Phoenix Theatre präsentierten in etwa 60 Minuten das kurzweilige Theaterstück ,,New Beginnings,” in welchem verschiedene Aspekte des American Dream und die Hürden für EinwanderInnen in die USA früher sowie heute sehr lehrreich, aber auch unterhaltsam, dargestellt wurden.
Im Anschluss an das Theaterstück gab es außerdem die Möglichkeit den jungen SchauspielerInnen (natürlich auf Englisch) einige Fragen zu ihrem Beruf und ihrem Leben zu stellen.
Unsere SchülerInnen nahmen ebenfalls an der Frage-Antwort-Runde teil und konnten mit Freude feststellen, dass sie sich in der Fremdsprache bereits mit MuttersprachlerInnen ohne große Probleme verständigen konnten.

Elisa Abeck
Lehrerin für Englisch und Sport
Foto (Abe)

„Sollten an der Lise-Meitner-Gesamtschule Schülerscouts gegen Rassismus und Diskriminierung eingesetzt werden?“. Mit dieser Frage befassten sich die vier Finalistinnen Aylin, Enya, Romy und Slvana im Schulfinale des Wettbewerbs Jugend debattiert, welches am 02.02. im PZ stattfand. Die vier Finalistinnen besuchen die EF und nahmen im ersten Halbjahr an einem Workshop teil, in welchem sie sich auf den Wettbewerb vorbereiteten. Bei Jugend debattiert verläuft die Debatte in drei Phasen. Zunächst halten die Schüler:innen eine zweiminütige Eröffnungsrede. Die Pro-Seite formuliert einen konkreten Vorschlag zur Streitfrage, während die Contra-Seite diesen kritisch prüft. Es folgt die Freie Aussprache. Hier debattieren die Schüler:innen miteinander. Am Ende der Debatte halten die Debattantinnen und Debattanten jeweils eine einmütige Schlussrede.

Die Jury bewertet die Debattantinnen und Debattanten anhand der Kriterien Gesprächsfähigkeit, Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen und Überzeugungskraft.

Die Finalveranstaltung wurde umrahmt von einem spannenden, kurzweiligen Rahmenprogramm rund um die Themen Rassismus und Diskriminierung. Der Themenschwerpunkt wurde gemeinsam mit der Schüler:innenvertretung ausgewählt.

Die Moderatorinnen Nooralhuda (EF), Melisa (Q2), Armita und Hannah (Q1) führten souverän durch das Programm. Nach begrüßenden Worten durch den Schulleiter Herrn Stratmann und unsere Schülersprecherin Melisa stand das erste Programmhighlight an.

Daniil aus der 10.4 begeisterte das Publikum mit seinem Poetry Slam, in dem es um alltägliche Formen von Rassismus ging. In einem zweiten Poetry Slam ging es um Stereotypen, welchen schwarze Menschen in Deutschland oftmals ausgesetzt sind. Die Slammerinnen Amanda und Victory stimmten mit ihren Worten das Publikum sehr nachdenklich.

Anschließend sprachen die Moderatorinnen Armita und Hannah das Publikum direkt an und wollten erfahren, ob die Schüler:innen schon eigene Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung gemacht haben. Es entstand ein spannender Austausch zu den Themen Alltagsdiskriminierung, Sexismus und Homophobie.

Daran aufgreifend präsentierten der Leistungskurs Sozialwissenschaften Q1 und die SV ihr gemeinsames Video zu den Themen Rassismus und Diskriminierung. Das Video beeindruckte das anwesende Publikum, sodass es zurecht viel Applaus gab.

Nach der vertieften Auseinandersetzung mit dem Debattenthema stellten die Moderatorinnen Nooralhuda und Melisa nun den Wettbewerb Jugend debattiert vor. Im Anschluss daran folgte eine Live-Umfrage. Das Publikum konnte abstimmen, ob sie für oder gegen den Einsatz von Schülerscouts gegen Rassismus und Diskriminierung an der LMG sind.

Mit dem Glockenläuten der Zeitwächterin Hene (EF) startete dann die Finaldebatte. Es wurde leidenschaftlich debattiert. Einigkeit herrschte seitens der Debattantinnen im Hinblick auf die Notwendigkeit, dass sich die Schule aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung einsetzen müsse. Uneinig waren sich die Pro- und Contra-Seite darüber, ob der Einsatz der Schülerscouts wirksam wäre, um positive Effekte beim Einsatz gegen Rassismus und Diskriminierung zu erzielen. Während die Pro-Seite hervorhob, dass die Schülerscouts oft bessere (niedrigschwelligere) Ansprechpartner:innen wären als Lehrkräfte und die Einführung ein großer Schritt zum Lernen von Zivilcourage und zur Übernahme von Verantwortung  sein könnten, gab die Contra-Seite zu bedenken, dass die Schülerscouts in vielen Fällen überfordert wären und vielleicht auch nicht immer neutral handeln würden.

Die drei betreuenden Jugend debattiert Lehrer:innen Frau Fuhs, Frau Saure und Herr Beger, die zugleich die Jury bildeten, waren begeistert über die Entwicklung der vier Finalistinnen. Die Debattantinnen hörten einander zu, gingen aufeinander ein und stritten wertschätzend und respektvoll miteinander.

Da es sich bei Jugend debattiert um einen Wettbewerb handelt, zog sich die Jury nach der Debatte zur Beratung zurück.

In der Zeit durfte das Publikum erneut über die Streitfrage abstimmen. Interessant war zu sehen, dass einige Schüler:innen ihre Meinung zur Streitfrage nach der Debatte änderten.

Zum Abschluss der Veranstaltung gab es die Juryentscheidung. Aylin und Romy sind die Schulsiegerinnen vom ersten Jugend debattiert Wettbewerb an der LMG und vertreten unsere Schule beim Regionalfinale, welches am 25.02. in Leverkusen stattfinden wird. Enya und Slvana werden auch mit nach Leverkusen fahren und beim Ausfall anderer Debattantinnen oder Debattanten ins Finale nachrücken.

Als Gewinner:innen dürfen sich aber alle Schüler:innen fühlen, die an der Umsetzung dieser gelungenen Finalveranstaltung mitgewirkt haben.

Wir freuen uns schon auf das Debattenjahr 2026/27.

 

Martin Beger (Schulkoordinator „Jugend debattiert“)

 

Jugend debattiert Lehrer Herr Beger hält die Laudatio auf die Schulsiegerin Aylin (Bild: Wer).

Der Blick der Jury auf die Finaldebatte (Bild: Wer).

Pro- und Contra-Seite stehen sich bei der Finaldebatte gegenüber (Bild: Wer).

Daniil aus der 10.4 trägt seinen Poetry Slam zum Thema Alltagsrassismus vor (Bild: Bg).

Amanda und Victory erzählen der Moderatorin Melisa vom Inhalt ihres Poetry Slams (Bild: Bg).

Zur Unterstützung von Schüler*innen sowie zur Stärkung eines diskriminierungssensiblen und vielfältigen Schulumfelds möchten wir auf externe Beratungs- und Bildungsangebote zu queeren Themen hinweisen.

Sie finden hie eine Auswahl etablierter Beratungsstellen und Projekte im Raum Köln, die insbesondere im schulischen Kontext tätig sind.

rubicon e.V. – Beratungszentrum für queere Lebensweisen

rubicon e.V. ist ein Beratungszentrum in Köln mit Angeboten zu Themen wie Trans*, Regenbogenfamilien, queere Menschen mit internationaler Familiengeschichte, Alter und weiteren queeren Lebensrealitäten. Neben Beratungsangeboten ist rubicon ein Treffpunkt für zahlreiche queere Gruppen und Initiativen. rubicon e.V.

 

anyway e.V. – Queeres Jugendzentrum

anyway e.V. ist das älteste queere Jugendzentrum Europas und bietet zentral in Köln Beratung, Vernetzung und Freizeitangebote für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter und queere Jugendliche im Alter von 14 bis 27 Jahren. Neben offenen Angeboten gibt es themen- und zielgruppenspezifische Veranstaltungen. Das schulbezogene Bildungsprojekt WiR* (Wissen ist Respekt) ist an anyway e.V. angegliedert. anyway e.V.

 

SCHLAU Köln e.V. – Bildungsarbeit zu Vielfalt

SCHLAU Köln e.V. ist ein Bildungsprojekt zu sexueller, geschlechtlicher und romantischer Vielfalt. Ehrenamtliche junge Menschen arbeiten mit Schüler*innen an Schulen sowie in Vereinen und Organisationen. Ziel ist es, Akzeptanz zu fördern und Vorurteile abzubauen. SCHLAU Köln e.V.

 

BANDAS – Beratungsstelle gegen Diskriminierung

BANDAS ist eine unabhängige Beratungsstelle für Diskriminierungserfahrungen im Regierungsbezirk Köln. Das Angebot richtet sich insbesondere an Schüler*innen, die Diskriminierung im schulischen Kontext erfahren haben. Bei Bedarf erfolgt eine Weitervermittlung an eines der 42 Antidiskriminierungsbüros (ADB´s) in Nordrhein-Westfalen. BANDAS

 

Schule der Vielfalt

Über das Netzwerk Schule der Vielfalt können Projekte, Ideen und Fortbildungen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt entwickelt werden. Das Angebot richtet sich an alle, die sich im schulischen Umfeld aktiv gegen Diskriminierung einsetzen möchten. Schule der Vielfalt

 

Aidshilfe Köln e.V. – Youthwork

Die Aidshilfe Köln e.V. bietet im Rahmen ihres Youthwork-Angebots Workshops und Informationsangebote zu Prävention sexuell übertragbarer Infektionen, gesellschaftlicher Stigmatisierung sowie LSBTIQ*-Themen an. Das Angebot richtet sich an Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 8. Aidshilfe Köln e.V.

Mit freundlichem Gruß

Petra Lebens

(Didaktische Leiterin)

Lise-Meitner-Gesamtschule

Seit Oktober dieses Jahres lernten und übten ca. 28 Schüler:innen des 9. und 10. Jahrgangs nun bereits zum zweiten Mal wöchentlich dienstags Standardtänze wie Walzer, Cha-Cha-Cha, Disco-Fox aber auch lateinamerikanische Tänze wie Bachata im Tanzsaal der LMG. Mit Unterstützung der Tanzlehrer Xi und Nathalie lernten die Schüler:innen nicht nur diverse Tänze, sondern erhielten darüber hinaus eine Knigge-Schulung.

Die gemeinsame Zeit und das Tanzen schweißten die Gruppe schnell zusammen und die Vorfreude auf den Abschlussball stieg zunehmend. Nach den Weihnachtsferien begannen dann die intensiven Vorbereitungen auf den heiß ersehnten Ball. In den letzten Wochen vor dem Ball wurde also noch einmal eifrig geübt, die Dekoration organisiert, an der Sitzordnung gefeilt und das Menü zusammengestellt.

Um auch die Gäste optimal vorzubereiten, wurden am Donnerstag, dem 7.1.2026, die Eltern und Tutor:innen sowie die Schulleitung zu einem Intensiv-Standardtanz-Workshop mit Xi und Nathalie in den Tanzsaal der LMG eingeladen, um beim Ball mit Cha-Cha-Cha, Disco-Fox und Walzer glänzen zu können.

Am Freitag, dem 9.1.2026, war es dann endlich so weit.

Das PZ der LMG erschien in einem ganz ungewohnten glamourösen Glanz. In Anwesenheit ihrer Familien, Freund:innen, Tutor:innen und der Schulleitung feierten die Teilnehmer:innen des ersten Standardtanzkurses der LMG ihren Abschluss mit einem feierlichen Tanzball. Die Schüler:innen sowie die Gäste erschienen in eleganter Abendgarderobe und nahmen an festlich gedeckten Tischen Platz.

Das Essen, welches liebevoll von den Schüler:innen des ES-Kurses Restaurant (9./10. Jahrgang) zubereitet und serviert wurde, bildete den kulinarischen Auftakt des Abends. Anschließend eröffneten die Teilnehmer:innen des Tanzkurses offiziell die Tanzfläche, indem sie stolz ein Medley der im Kurs erlernten Tänze präsentierten. Nach großem Applaus wurde zum gemeinsamen Tanzen eingeladen. Bis zum Ende des Abends wurde generationsübergreifend getanzt, sodass sich alle einig waren, dass es ein gelungener Abend für alle Anwesenden war.

Ein großer Dank gilt der Schulleitung für die Unterstützung des Projektes.

Für die kulinarischen Highlights bedanke ich mich herzlich beim ES-Kurs Restaurant des 9. und 10. Jahrgangs, der sowohl in der Küche als auch beim Service maßgeblich zum Gelingen des Abends beitrug. Ebenso gilt mein Dank Judith Johannink, Fabian Laubner und Thomas Meinekat für ihre fachliche Unterstützung und kulinarische Expertise vor, während und nach dem Abschlussball.

Besonders hervorheben möchte ich die Tanzlehrer Xi und Nathalie der Tanzschule Tanzraum, ohne deren leidenschaftliches Engagement dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Neben ihrer tänzerischen Expertise schufen sie ein wertschätzendes Lernumfeld, in dem sich alle Schüler:innen wohlfühlten und auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung wachsen konnten.

Zu guter Letzt bedanke ich mich bei den Schüler:innen des zweiten Standardtanzkurses der LMG für ihre Ausdauer, Disziplin, Offenheit und ihr Engagement sowie für die unvergessliche Atmosphäre, die sie beim Ball geschaffen haben.

 Veronika Zielinski 

(Lehrerin für Englisch, Sport und Darstellen & Gestalten; Ansprechpartnerin Tanz & HipHop) 

 

Liebe Mitglieder der Schulgemeinde,

 

morgen (Montag, 12.01.2026) findet aufgrund der erwarteten Gefahr von Glatteis mit erheblicher Beeinträchtigung auf allen Verkehrswegen kein Präsenzunterricht statt.

Stattdessen findet Distanzunterricht statt.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Tutor:innen bzw. Stufenleiter:innen.

Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung fanden am 3. und 4. Dezember besondere Aktionsstunden für den gesamten 6. Jahrgang statt. Die Schüler:innen durchliefen dabei einen abwechslungsreichen Parcours, der Einblicke in unterschiedliche Förderschwerpunkte bot und Barrieren im Alltag erlebbar machte.

In einer Unterrichtsstunde setzten sich die Klassen unter anderem damit auseinander, wie herausfordernd es sein kann, Emotionen unter erschwerten Bedingungen zu erkennen, oder welche Hindernisse entstehen, wenn man sich mit dem Rollstuhl durch das Schulgebäude bewegt. Auch Aufgaben, die die Feinmotorik bewusst erschwerten, sowie knifflige und scheinbar unlösbare Arbeitsaufträge, die typische Stolpersteine im Bereich der geistigen Entwicklung verdeutlichten, sensibilisierten für verschiedene Perspektiven und Bedürfnisse.

Der Parcours wurde gemeinsam von Eltern, MPT-Kräften und engagierten Mitgliedern des Arbeitskreises Inklusion betreut und begleitet. Die beiden Aktionstage waren ein voller Erfolg: Sie machten Barrieren sichtbar, regten zum Nachdenken an und stärkten das Bewusstsein dafür, dass jeder Mensch anders ist – und jeder etwas kann.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für ihre große Mühe und ihr Engagement bei der Umsetzung dieser wertvollen Erfahrung.

Julia-Patricia Langkau