Die LMG versteht sich von jeher als Schule, die allen Schüler*innen die Möglichkeit eröffnet, in der
Schule erfolgreich zu lernen, unabhängig von den jeweiligen Voraussetzungen, mit denen die
Schüler*innen zur Schule kommen.
Die Coronakrise und der damit verbundene Lockdown haben zu einer erheblichen Vergrößerung der
Ungleichheit unter den Schüler*innen geführt. Dies hatte in erster Linie damit zu tun, dass eine
Vielzahl an Schüler*innen nicht einmal ein Mindestmaß an Ausstattung besaß, um die Anforderungen
des Homeschooling zu meistern. So gab es in einigen Familien kein digitales Endgerät, in vielen
Familien ausschließlich das Smartphone eines Elternteils, über welches die Aufgaben abgelesen
werden konnten.
Über eine Abfrage durch die Tutor*innen wurden die größten Bedarfe ermittelt und zusammengetragen.
Mit Hilfe engagierter Projektpartner konnten insgesamt 29 Laptops organisiert und über den
Förderverein an die betroffenen Schüler kostenlos verliehen werden.
So konnte gewährleistet werden, dass die betroffenen Schüler*innen die Voraussetzungen hatten, um
im Home-Schooling erfolgreich zu lernen. Sie hatten somit die Möglichkeit, digital verschicktes
Material zu bearbeiten und gegebenenfalls zum Lehrer zurückzuschicken und so eine die für die
Schüler*innen wichtige Rückmeldung zu erhalten.
Ein funktionierender Laptop bietet zudem die Option an Video-Unterrichtsstunden teilzunehmen.
Schüler*innen mit funktionierendem Material sind digital nicht mehr abgehängt.
Neben dem Förderverein der LMG gab es einige Projektpartner. Ohne diese Partner wäre eine
Finanzierung der Laptops nicht möglich gewesen. Zu erwähnen sind das Erzbistum Köln, welches
über das Stiftungszentrum sowie der „Aktion Neue Nachbarn“ geholfen hat, die Firma CS New Media
GmbH von Christoph Stein und besonders die Kirchengemeinde St. Maximilian Kolbe, Porz
Finkenberg.
Besonderer Dank gilt Pfarrer Berthold Wolff, ohne dessen Initiative und Engagement das Projekt in
dieser Form nicht umgesetzt worden wäre.
Sven Wehry (Beratung)