Junge Kunst aus der LMG

Schülerinnen und Schüler der Lise-Meitner-Gesamtschule zeigen ihre Arbeiten in der Galerie Kunstmeile in Buchforst

Am 02. Juni 2019 wurde die Ausstellung Junge Kunst aus Porz in der Galerie Kunstmeile Buchforst eröffnet. Es kamen viele Kunstinteressierte, Schülerinnen und Schüler (die Künstler) und ein Teil des Lehrerkollegiums.
Während der Vernissage haben manche jungen Künstlerinnen und Künstler ihre Kunst präsentiert. Bis Ende Juni ist die Ausstellung jeden Sonntag von 15:00-18:00 Uhr zu besichtigen.

In vielen Kindern und Jugendlichen im Schulalter steckt ein „Künstlerprojekt“. Diese Projekte werden im Kunstunterricht von den Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen mit Rat und Tat begleitet.
Von den Farb- und Grafikexperimenten in der fünften Klasse bis zur Bildbetrachtung, Bildanalyse und Bilddeutung in der Oberstufe entwickeln sich die jungen Künstlerinnen und Künstler in ihrem einzigartigen Rhythmen und Tempi.
Um den Schülerinnen und Schülern das Erlebnis kultureller Teilhabe sowie der Selbstwirksamkeit zu ermöglichen, sind die Kunstprojekte der Lise-Meitner Gesamtschule dahingehend angelegt, dass die Lernenden sich bewusst in gesellschaftliche und ökologische Angelegenheiten einmischen und neue Grenzen zwischen Kultur, Wissenschaft und Alltag überschreiten.
Die präsentierten Kunstwerke der Lise-Meitner Gesamtschule in Köln-Porz umfassen Malerei, Keramik und plastisches Gestalten aus verschiedenen Materialien. Zahlreiche Werkreihen der Schülerinnen und Schülern der Oberstufe behandeln Themen des Zeitgeschehens wie z.B. den Klimawandel, die Ausbeutung durch Konzerne und die Weltpolitik.
Durch Vermittlung sowohl klassischer wie auch moderner Kulturtechniken und deren Anwendung auf lebensweltlich relevante Themen, erlangen die Lernenden Zug um Zug Mündigkeit, lernen Werte zu verhandeln und Gegenentwürfe zu der von ihnen vorgefundenen Wirklichkeit zu realisieren.
Somit wollen die Kunstpädagogen der Lise-Meitner Gesamtschule dazu beitragen, Kunst aus ihrem Inseldasein zu befreien und als Werkzeug der Meinungsäußerung wie auch als Mittel der gesellschaftlichen Erneuerung nutzbar zu machen.