Die Wahl der Leistungskurse Ende März ist für die aktuellen Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase eine wichtige Entscheidung für die letzten beiden Jahre ihrer Schullaufbahn und das erfolgreiche Bestehen des Abiturs. An unserer Schule werden die Lernenden deshalb sehr ausführlich von den Oberstufenleitung und den jeweiligen Jahrgangsstufenleitungen beraten. Darüber hinaus kam in den letzten Jahren der Wunsch in der Schülerschaft auf, dass es auch zwischen den Schülerinnen und Schülern einen informativen Austausch zur Leistungskurswahl geben soll.  Unsere Schülervertretung griff diese Wünsche im vergangenen Schuljahr auf und entwickelte auf der SV-Fahrt die Aktion „Hello ABI – Schüler informieren Schüler“ als zusätzlichen Beratungsbaustein an unserer Schule. Die Idee hinter dieser Aktion war von Anfang an, dass sich Lernende aus der Einführungsphase in einem entspannten Rahmen mit Q2-Schülern, die kurz vor dem Abitur stehen und ihren Leistungskurs vertreten, austauschen können.

So organisierte die SV die Aktion in diesem Schuljahr erstmals in einem größeren Rahmen in unserem pädagogischen Zentrum. An Stehtischen standen Q2-Schülerinnen und Schüler bereit und gaben ausführlich Auskunft zu ihren Erfahrungen in der Qualifikationsphase und natürlich auch zu den von ihnen vertretenen Leistungskursen. Die EFler stellten fleißig Fragen zu den zur Wahl stehenden LKs und lauschten sehr gespannt den Erfahrungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler.

Die Informationsveranstaltung war für die Schülervertretung ein voller Erfolg und wir gehen fest davon aus, dass sich dieser Beratungsbaustein in den kommenden Jahren fest etabliert, da die Schülerinnen und Schüler der SV natürlich auch über solche Veranstaltungen hinaus jederzeit für Fragen zur Verfügung stehen.

Als Pendant zu dieser Veranstaltung wird es im Frühjahr im zweiten Teil von „Hello ABI“ auch einen informativen Austausch zwischen SuS aus der Oberstufe und der aktuellen Jahrgangsstufe 10 geben.

 

M. Schuppert

Am Freitag, den 25.1.2019 waren fünf Schülerinnen und Schüler der Klasse 8.1 im Königin – Luise – Gymnasium, wo sie anlässlich des internationalen Gedenktages der Opfer des NS – Systems ihren prämierten Beitrag des Bundeswettbewerbs vorstellten.

 

 

 

Die SV der LMG hatte wieder einen sehr aktiven Tag am Valentinstag; jeder, der wollte, konnte einem Menschen seiner Wahl eine Rose zukommen lassen.

Luca S. , der Schülersprecher, hatte wieder alle Hände voll zu tun.

Slammen gegen Intoleranz und Rassismus
Am vergangenen Donnerstag (7. Februar) machten sich 8 SchülerInnen der LMG in Begleitung von Herrn Beger auf zu einem Schüler-Projekttag nach Bonn.
Anlass war der Holocaust-Gedenktag am 27. Januar. Veranstalter des Projekttags waren das Haus der Geschichte und die Bundeszentrale für politische Bildung.
Zunächst durchliefen wir eine Führung durch die Ausstellungen „Gegenwärtige Vergangenheit“ sowie „Angst. Eine deutsche Gefühlslage?“ im Haus der Geschichte. Unser Guide legte dabei den Schwerpunkt auf die Aufarbeitung des Holocausts durch die deutsche Politik und Zivilgesellschaft.
Die Abschlussworte unseres Guides blieben uns in Erinnerung: „Fast jeder hat schon einmal auf eine Herdplatte gegriffen. Wir aber haben unsere Erinnerungen. Unsere Geschichte. Wir müssen nicht auf die Herdplatte greifen, sondern brauchen nur unseren Kopf und unseren Verstand.“
Gemeinsam mit unserem Workshop-Leiter, dem Poetry Slammer Dorian Steinhoff, gingen wir anschließend in die Räumlichkeiten der Bundeszentrale für politische Bildung und begannen mit unserem Workshop. Zunächst sammelten wir Gefühle und Eindrücke, die wir während der Ausstellung empfanden. Wir waren sehr nachdenklich. Es war eine Mischung aus Wut, Bedrückung und Hilflosigkeit, die im Raum lag. Es ärgerte uns zudem, dass es auch an unserer Schule immer wieder zu antisemitischen und intoleranten Äußerungen kommt, oftmals versteckt und „als Spaß“ gemeint.
Geprägt von diesem Gespräch begannen wir mit dem Schreiben unserer Texte. Dorian unterstützte uns dabei wirklich toll, gab uns zugleich aber freie Entfaltungsmöglichkeiten.
Er beriet jeden Schüler individuell und gab nochmals Verbesserungstipps, sodass wir mit einem guten Gefühl in die wohlverdiente Mittagspause gehen konnten.
Nach der Mittagspause ging dann die Post ab. Herr Radine und Frau Faust waren zu uns gestoßen und wir präsentierten unsere Poetry Slam Texte. (Es ist nicht endgültig dokumentiert, ob den begleiteten Lehrkräften dabei das ein oder andere Tränchen über die Wange lief. 😉)
Ob anklagend oder visionär, es war von allem etwas dabei. Hier ein paar Textauszüge:
„Ja, Angst allerdings ist nicht das Problem, sondern jede Art von Vorurteil und jedes Gespräch von jeder Person, die so tut als würde sie wissen, wie jeder Nächster im Herzen funktioniert.“ (Darya, Klasse 13)
„Wir sitzen hier und gedenken. Wir laufen von Raum zu Raum und sehen. Wir lernen über dieses Land. Doch Zahlen und Fakten geben uns nicht diese Erfahrungen wieder. Wir können sie nicht spüren.“ (Alisa, Klasse 11)
„In der Vergangenheit wurde den Menschen ein schlechtes Bild der Juden eingeredet, nun wird es weitergetragen. Niemand bildet sich sein eigenes Urteil. Nun liegt es in unseren Händen, etwas zu ändern.“ (Emilie, Klasse 11)
„Entschuldigung, die nach Jahrzehnten vom Nutzer ausgesprochen wird, verliert jeglichen Wert. Der Schrei eines neugeborenen Kindes. Hoffnung auf Veränderungen. Veränderung, etwas nach dem wir uns alle sehnen.“ (Ele, Klasse 11)
Letztlich entschieden wir uns für Darya, Ele und Alisa, die ihre Poetry Slams im Saal des Hauses der Geschichte den anderen Schulen vortrugen. (Es hätten auch die anderen SchülerInnen verdient gehabt)
Zwischen den Präsentationen der Schulen sorgte das Bonner Jugend-Orchester für tolle Unterhaltung.
Gegen 20 Uhr traten wir nach einem kurzweiligen und inspirierenden Tag die Heimreise Richtung Porz an.
Danke an die SlammerEle, Emilie, Darya, Baris, Momo, Halwest, Alisa, Dorian und Freddie für diesen tollen Tag.
Ein Dank geht auch an das Haus der Geschichte und die Bundeszentrale für politische Bildung, die diesen Tag erst ermöglicht haben.
In Erinnerung an den 27. Januar
Herr Beger

Tanz um dein Leben – Der Darstellen und Gestalten Kurs des 10. Jahrgangs besuchte am 25.1. die Comedia in der Südstadt.

Das LMG-Team aus den obigen sieben Kollegen fuhr nach den überschaubar erfolgreichen Teilnahmen aus den vorherigen Jahren nicht als der Favorit zur Sportschule Hennef zum Futsalturnier. Man schied leider zu oft in der Vorrunde aus. Doch nach einem 1-1 gegen das Team vom Gymnasium am Oelberg Oberpleis siegte das LMG-Lehrerteam 3-0  gegen die IGS Bonn-Beul, dann 2-1 gegen das Genoveva-Gymnasium Köln und 2-0 gegen die Europaschule Bornheim. Das machte Lust auf mehr und im Viertelfinale siegte das spielende Kollektiv überzeugend 2-0 und musste im Halbfinale nach einem 1-1 gegen das Gymnasium-Frechen ins Siebenmeterschießen, bei dem beide ersten Schützen jeweils verwandelten. Kollege Herhaus hatte keine Chance beim finalen Siebenmeter und man verlor 3-4 i.S.., weil Daniel vergab, wobei er vorher cool getroffen hatte Sekunden vor Schluss. Das war schade, aber kein Beinbruch, wie man auf dem Foto sieht.

Im kleinen Finale siegte man wieder 2-1 und wurde somit Dritter – mit sieben Spielen, von denen man keines in den regulären 10 Minuten Spielzeit verlor. Die müden Kollegen Radine, Bauk, Rimbach, Klügel, Dr. Lukassen, MacGregor hatten am Tag der Halbjahreszeugnisse selbst eine gute sportliche Leistung gezeigt und das heißt, LMG-Sportlehrer können nicht nur die Theorie – sie sind Lehrer der Futsalporaxis.

Der Mittelrheinverband will Futsal in den rheinischen Schulen etablieren und von 20 Lehrer-Teams hatte jedes seinen Spaß und im Zweifelsfall eine leckere Currywurst, eine Schorle oder schlicht Kaffee als Appetithäppchen.

Am Ende waren wir sieben Kollegen froh, kaputt und hatten als Team mit Inklusionsneigung eine persönliche Challenge bestanden.

Das macht Lust auf Futsal in der Schule und auf mehr Aktivitäten von DFB in unserer Porzer Schule.

 

 

 

 

Adventsspende 2018 der LMG-Schülervertretung

Wie in jedem Jahr sammelte die Schülervertretung unserer Schule auch in der abgelaufenen Adventszeit wieder Spenden für den guten Zweck in der Schülerschaft ein. Dies hat an unserer Schule eine lange Tradition und soll kurz vor Weihnachten soziale Projekte unserer Schule oder in der näheren lokalen Umgebung fördern. Kurz vor Weihnachten kamen dieses Mal insgesamt 1448,80 € bei den Lernenden der Lise-Meitner-Gesamtschule zusammen.

Die Schülervertretung hatte sich auf ihrer Seminarfahrt dafür entschieden im Jahr 2018 gleich zwei Projekte mit den Spendengeldern zu fördern. Die erste Hälfte des Geldes ging an unser seit vielen Jahren unterstütztes Projekt in Katutura (Namibia)  und die andere Hälfte spendete die SV an den „Weissen Ring Köln rechtsrheinisch“, um den Verein bei seiner Arbeit im rechtsrheinischen Köln zu unterstützen, die sich vor allem der Unterstützung von Kriminalitätsopfern und der Gewalt- und Kriminalitätsprävention widmet.

Die Schülervertretung bedankt sich ganz herzlich bei allen Mitschülerinnen und Mitschülern der LMG für die große Spendenbereitschaft und hofft auch in Zukunft mit solchen Aktionen soziale Projekte fördern zu können.