Mutter Afrika – DG-Abschlusspräsentation des 10. Jahrganges der LMG

Am Mittwoch und Donnerstag, den 21. und 22. März 2018, fanden die umjubelten Abschlusspräsentationen unseres Jahrganges 10 im Unterrichtsfach ‚Darstellen und Gestalten‘ (‚DG‘) statt. Gezeigt wurde eine Inszenierung in Anlehnung an das Theaterstück „Mutter Afrika“ von Ad de Bont.

Eltern und Geschwister, Freunde und Nachbarn hatten sich im PZ versammelt, um der Inszenierung beizuwohnen und den Schülerinnen und Schülern den wohlverdienten Applaus für eine tolle Aufführung und die monatelange Vorbereitung zu spenden.

Fünf Jahre haben sich die Schülerinnen und Schüler nun schon mit dem Fach „Darstellen und Gestalten“ befasst und im Laufe der Jahre alle ‚Sprachen‘ gelernt, wie es im DG-Jargon heißt, die sich dann in der Aufführung zu einem gemeinsamen ‚Chor‘ vereinten: die ‚Körpersprache‘ des sechsten Jahrganges, die ‚Musiksprache‘ des Jahrganges Sieben, die ‚Bildsprache‘ des achten und die ‚Wortsprache‘ des neunten Jahrganges.

Nun stand an gleich zwei Abenden die große Abschlusspräsentation an, in der sich die Schülerinnen und Schüler unseres zehnten Jahrganges mit all ihrer Erfahrung aus den vorangegangenen vier Unterrichtsjahren allen Aspekten einer großen Inszenierung widmen: von der ersten Planung und Bearbeitung des Stückes über die Inszenierung, die Gestaltung von Bühnenbild und Kostümen bis hin zur großen öffentlichen Aufführung.

Das ausgewählte Stück „Mutter Afrika“ thematisiert Recht und Gerechtigkeit am Beispiel der Sklaverei, die den Kontinent Afrika über eine lange Zeit hat ausbluten lassen: Ein verschuldeter Mann muss seine beiden Kinder verkaufen: Aba (14) und Kodjo (12) kommen in ein fremdes Land zu fremden Leuten und werden als Sklaven gehalten. Es stoßen ihnen so manche schrecklichen Dinge zu, doch sie haben nicht die Macht, sich dagegen wehren zu können. Kodjo verliebt sich in die Tochter des Gutsbesitzers und muss dafür mit seinem Leben bezahlen. Aba kommt frei. Doch wofür? Ad de Bonts Stück macht nachdenklich und aufmerksam.

Und so war auch das Publikum im Anschluss an das Stück ergriffen von der Geschichte – aber gleichwohl auch begeistert von den tollen Leistungen aller Beteiligten: Vielen Dank euch für die beiden tollen Abende!