Gesunde Schule

„Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umwelt geschaffen und gelebt, dort wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben.“ (Ottawa-Charta, WHO, 1986).

In diesem Sinne verstehen wir Gesundheit als einen wesentlichen Bestandteil des alltäglichen Lebens.
Die Schule ist ein wesentlicher Teil davon!

Das Kölner Netzwerk „Gesunde Schule“ sagt dazu, „dass Gesundheit mehr denn je eine wichtige Aufgabe von Schule sei, Kinder und Jugendliche zu einem ganzheitlichen, gesundheitsbewussten Verhalten zu motivieren, Lebenskompetenzen zu stärken und die Lebenswelt „Schule“ gesundheitsfördernd zu gestalten. Studien zeigen, dass Gesundheitsförderung – z. B. Bewegung, Ernährung und Stressregulation – ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist und maßgeblich zu einem harmonischen Miteinander in Schule beiträgt.“

Gesundheit ist angemessene, individuelle Bewegung und gute, gesunde Ernährung im Kontext eines stressfreien Abreitens, Lernens mit ausreichend Zeit zur Regeneration.

Bewegungsförderung

  • Förderung der Bewegung der Schülerinnen und Schüler im Unterricht und in den Pausen
  • Erarbeitung / Weiterentwicklung Konzeption

Gesunde Ernährung

  • Mensa-, Kiosk- und Teestubenangebote sollen sich den Richtlinien der DGE nähern
  • Aspekte der „Gesunden Ernährung“ in den Schulalltag integrieren
  • Erarbeitung / Weiterentwicklung Konzeption

Stressregulation

  • Was kann getan werden, um Stressfaktoren in der LMG zu reduzieren?
  • Erarbeitung / Weiterentwicklung Konzeption

Bewegung

Zum einen trägt sportliche bzw. körperliche Bewegung dazu bei, mögliche Risikofaktoren für degenerative Herzkreislauferkrankungen, deutlich zu reduzieren, zum anderen bietet eine bewegte Pausen- und Freizeitgestaltung eine Abwechselung zum ansonsten eher bewegungsarmen (Schul)Alltag. In Anlehnung an das Salutogenesemodell (Antonovsky) stellt sportliche bzw. körperliche Bewegung eine wirksame Ressource im Umgang mit Stresssituationen dar.

Die Angebotssituation in Porz kann von der Kanu-AG über Tischtennis und ein sehr reichhaltiges Fußball-Angebot bis hin zum Tanzen reichen sowohl im Sportunterricht, als auch in AG’s und offenen Angeboten.

Darüber hinaus ist die Schulhofsituation zum Klettern und Toben genauso wichtig wie Leuchtturmprojekte wie Fitnesslauf, Sponsored Walk und Sportfeste.

Ernährung

Neben der Möglichkeit zur ausreichenden Bewegung und Stressprophylaxe im Ganztag, muss Schule für alle in ihr Lebenden und Lernenden ein Konzept für gesunde Ernährung haben, dass in der Mensa, im Kiosk, in der Teestube und auch im schulischen Nahumfeld auf die gesunde, nachhaltige und ausgewogene Ernährung einwirkt, dazu Projekte fördert und wie z.B. in der Teestube auf Obstsnacks und Vollkornwaffeln achtet. Dazu wird im Unterricht gesunde Ernährung, Massentierhaltung und ökologischer Fußabdruck thematisiert.

Längerfristiges Ziel ist es, die SchülerInnen für die Bedeutsamkeit einer gesunden Ernährung für das seelische und körperliche Wohlbefinden sowie für die Leistungsfähigkeit zu sensibilisieren.

Stressregulation

Neben der angemessenen Bewegung und der guten Ernährung ist die Vermeidung von unnötigem Stress und der Umgang mit Stresssituationen ein Aspekt, der gesunde Schule ausweist.

Alle am Schulleben Beteiligten müssen Zeit, Ort und Muße haben, ihre Ressourcen zu schonen und ihre Gesundheit zu regenerieren.

Insbesondere die psychischen Aspekte (Beratung/Streitschlichtung für SchülerInnen) aber auch die Ausgestaltung der Klassenräume sowie der LehrerInnen-Stationen werden dabei in den Mittelpunkt gestellt.