Freiwillige aus drei Kontinenten an der Porzer Gesamtschule

Dass wir alle mit unseren Lebensgewohnheiten und unserem Konsumverhalten einen ökologischen Fußabdruck erzeugen, war wohl jedem Teilnehmer des SCI-Workshops klar. Etwas anderes aber ist es, die Auswirkungen unseres Verhaltens von den direkt Betroffenen vor Augen geführt zu bekommen.

Diese Erfahrung machten die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe an der LMG.

Zwölf Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt besuchten in der vergangenen Woche die Gesamtschule, um mit den Schülern über Nachhaltigkeit in der einen Welt zu diskutieren und ihnen – teils mit kurzen Filmen  und Bildern – zu zeigen, was z. B. der Klimawandel an den Küsten in ihren Heimatländern bewirkt.

Die Jugendlichen sind Teilnehmer des Freiwilligenprogramms des Service Civil International  (SCI), einer gemeinnützigen Organisation, die sich für Frieden, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung einsetzt.

Die anfänglichen Hemmungen der Schüler, sich komplett auf Englisch mit jungen Leuten aus dem Sudan, aus Südafrika oder aus Vietnam zu verständigen, waren schnell verschwunden und so manche Gruppe wollte schließlich gar nicht mehr aufhören zu diskutieren.

Auch für die Freiwilligen aus Afrika, Asien und Südamerika war es eine spannende Erfahrung, besuchten sie doch zum ersten Mal eine deutsche Schule. Und so wurde überall das Smartphone gezückt und eifrig fotografiert.

Ein besonderer Dank für die Organisation der Veranstaltung gebührt Frau Westhoff. (Ho.)